Maroni

Maroni

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Unser Spezialgebiet Maroni und Kastanien
(die Früchte sind bei uns ab Mitte/Ende September bis Ende März erhältlich)

Der Baum
Die Edelkastanie (Castanea sativa), auch Esskastanie, ist der einzige europäische Vertreter der Gattung Kastanien (Castanea) aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Sie ist ein sommergrüner Baum und bildet stärkereiche Nussfrüchte. In Süd- und Westeuropa wird sie wegen dieser essbaren Früchte und als Holzlieferant angebaut. Die Früchte werden als Kastanien, Maronen bzw. Maroni bezeichnet. Vom Mittelalter bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die Edelkastanie in den Bergregionen Südeuropas das Hauptnahrungsmittel der Landbevölkerung. Im 20. Jahrhundert gingen die Bestände durch den Befall mit dem Kastanienrindenkrebs stark zurück, erholten sich jedoch Ende des 20. Jahrhunderts wieder.

Stachelig wie ein Igel
Die Fruchtbecher (Cupula) ist stachelig wie ein Igel. Sobald die Nüsse reif sind öffnet sich der Fruchtbecher mit vier Klappen und eine bis drei Früchte fallen ab. Bei manchen Sorten fällt auch der Fruchtbecher mitsamt der darin enthalten Nüssen ab.

Die Frucht
Die Früchte sind glänzende, dunkelbraune Nüsse. (Kastanien oder Maroni) Die Früchte sind von einer lederartigen Samenschale umhüllt, der beim Rösten aufspringt.
Das Wort Maroni wird nicht einheitlich verwendet. Häufig werden damit einfach besonders große Früchte bezeichnet. In Italien wiederum werden mit marroni große Sorten von herausragender Qualität und rötlicher, glänzender Schale mit dichten Streifen und einer kleinen Narbe bezeichnet. Sie sind süß, nicht gespalten und innen nicht hohl, sowie leicht zu schälen. Der Geschmack der Kastanie ist weniger fein ausgeprägt, doch sind innerhalb der Gruppe der Esskastanien auch Sorten zu finden, die als Dessertkastanien sehr geschätzt werden. Im Gegensatz zu der Kastanie bleibt die "geröstete" Maroni im Ofen länger weich. Auch die Oberfläche ist bei der Maroni weniger stark gefurcht als bei der Kastanie. Maroni bilden darüber hinaus meist nur ein bis zwei, seltener drei Früchte pro Igel, sind dadurch runder.

Unsere Maroni und Kastanien
In den Anbaugebieten Piemonte und der Emilia-Romagna findet man die besten Voraussetzungen für das Gedeihen dieser Kastanien- und Maronibäume. Auf nährstoffreichem Urgestein zusammen mit dem mediterranen Klima gedeihen die Bäume prächtig. Aus diesem Grund beziehen wir unsere Produkte fast ausschließlich aus diesen Regionen. Durch langjährige Zusammenarbeit mit den erfahrensten Lieferanten für Maroni- und Kastanien ist der hohe Qualitätsstandart garantiert!

Wichtige Nährstoffe und Vitamine
Die Maroni oder Kastanien sind die leichtesten der Nussfamilie.
Mit nur 2 % Fett enthalten Sie wesentlich weniger Kalorien als andere Nusssorten und Samen.
Durch Ihren beachtlichen Stärke- und Ballaststoffgehalt haben sie einen sehr hohen Sättigungswert (100 Gramm Maroni haben ca. 170 Kalorien)
Die Esskastanien sind eine ideale Quelle für Kalium, Magnesium, Vitamin C, E und B.
Wegen des hohen Vitamin B Gehalts wird der Maroni eine Nerven stärkende Wirkung zugesprochen. Zudem sind sie Basenüberschüssig und helfen gegen Sodbrennen. Edelkastanien eignen sich infolge ihrer Kochsalzarmut auch für Herz-, Kreislauf- und Nierenkranke.

Verarbeitungsweise
Die Edelkastanien werden auf der runden Seite über dem ganzen Bauch einmal eingeschnitten wobei die Schale durchgeschnitten und die darunter liegende braune Haut eingeritzt sein sollte. Im heißen Maroniofen oder vorgeheizten Backofen (bei mindestens 200 - 220 °C), oder auf dem Grill geröstet. Vor dem Verzehr werden die Maronen geschält und die darunter liegende braune Haut entfernt.

Man kann sie stattdessen auch ca. 20 Minuten in Wasser kochen, dann schmecken sie etwas weicher und mehliger. Zur Herstellung eines Pürees müssen die Maronen vor dem Pürieren etwas länger gekocht werden.

Des Weiteren finden Maroni Verwendung als Füllung von gebratenem Geflügel (Gans, Ente oder Truthahn) oder als gekochte und geschälte Beilage. Zu erwähnen sind ebenfalls die Spezialitäten "Marons glaces" (kandierte und glasierte Maroni) und das "Maroni Mehl" das besonders für Mehl-Allergiker eine Interessante Alternative darstellt!

Der traditionelle Wiener Maronibrater
Ab Mitte bis Ende September ist es wieder so weit! Wenn die Sonne tiefer steht, die Tage kürzer und die Nächte länger werden erfreut der uns der Anblick der Maronihütte! Endlich ist es wieder so weit! Wir erkennen den Maronibrater vom Vorjahr wieder! Bei einem gemütlichen Spazierganz an einem schönen Spätsommertag lassen wir uns gerne von dem Duft der "gerösteten Maroni" verführen. Beim Anblick der "heißen Früchte" im Maroniofen läst unser Herz höher schlagen und den kühlen Tag versüßen. Wir wollen es uns nicht nehmen lassen von den "leckeren Köstlichkeit" zu probieren. Die Maroni wärmen unsere Hände und plötzlich erscheint uns der bevorstehende Winter gar nicht mehr so trüb!

Ja, ja wenn der Maronibrater ruft: "Maroni, heiße Maroni" wissen wir, dass der Herbst vor der Tür steht und die besinnlichen Tage des Jahres nicht mehr allzu weit sind….


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